1. Netz vorbereiten

Ein Gitternetz (Kunststoff oder Schnur) horizontal über dem Topf einspannen, etwa 20–30 cm über dem Substrat, befestigt an vier Punkten am Zeltgestänge. Maschengröße 5×5 cm hat sich als guter Kompromiss zwischen Führung und Flexibilität etabliert.

2. Früh topping

Sobald die Pflanze das Netz fast erreicht, den Haupttrieb toppen, um mehr Seitentriebe für die Fläche zu erzeugen. Das beschleunigt das Füllen des Netzes deutlich gegenüber einer ungetoppten Pflanze.

3. Einweben statt nur wachsen lassen

Sobald Triebe durch die Maschen wachsen, werden sie horizontal umgelegt und in die nächste freie Masche geführt — nicht einfach nach oben durchwachsen lassen. So entsteht Stück für Stück ein flaches Blätterdach statt einzelner hoher Spitzen.

4. Wann auf 12/12 umstellen

Erst wenn 70–80 % der Netzfläche mit Trieben gefüllt sind, auf den Blüte-Lichtzyklus umstellen. Zu früh umgestellt bleibt das Netz löchrig, zu spät wird es unübersichtlich dicht und schlecht durchlüftet.

5. Ausdünnen unter dem Netz

  • Alles, was unterhalb des Netzes wächst und kein Licht bekommt, in der ersten Blütewoche entfernen (Lollipopping).
  • Das lenkt die Energie der Pflanze in die gut belichteten oberen Blüten statt in unproduktives unteres Blattwerk.