Das Prinzip
Jede einzelne Pflanze entwickelt nur eine dominante Kolabud (Haupttrieb-Blüte) statt vieler kleinerer Seitenblüten. Durch die hohe Pflanzendichte ergibt die Summe der kleinen Hauptblüten oft einen vergleichbaren oder höheren Gesamtertrag als wenige große, verzweigte Pflanzen — bei deutlich kürzerer Gesamtzykluszeit.
Aufbau
Kleine Töpfe (5–11 Liter), keine Verzweigungstechniken wie Topping, da der Haupttrieb erhalten bleiben soll. Die Pflanzen stehen dicht beieinander, sodass sie sich gegenseitig zum Höhenwachstum anregen und ein gleichmäßiges Blätterdach bilden.
Timing
Vegi-Phase auf 1–2 Wochen nach dem Bewurzeln begrenzen, dann direkt auf 12/12 umstellen. Photoperiodische Klone eignen sich hierfür besser als Samen, da sie bereits ein etabliertes Wurzelsystem mitbringen und sofort in die kurze Vegi starten können.
Vor- und Nachteile
- Vorteil: kürzerer Gesamtzyklus, dadurch mehr Ernten pro Jahr möglich.
- Vorteil: einfacher zu planen, da alle Pflanzen synchron zur gleichen Zeit reif sind.
- Nachteil: mehr Einzelpflanzen bedeuten mehr Gießaufwand und mehr benötigte Stecklinge oder Samen.
Für wen SOG passt
Ideal in Kombination mit Klonen einer bewährten Mutterpflanze und einem festen Erntezyklus-Rhythmus — weniger geeignet, wenn du mit einzelnen Samen experimentierst.